Du hast deine Liegenschaft verortet und die Liegenschaftsgrenze gezogen – jetzt geht es an die Gebäude. berta & rudi nimmt dir hier schon einiges an Arbeit ab, trotzdem gibt es einige Dinge, auf die du achten solltest, damit deine Gebäude vollständig und startklar für die Prognosen sind.
Automatische angelegte Gebäude
Wenn du eine Liegenschaftsgrenze gezogen hast, lädt berta & rudi automatisch die Gebäude aus den OpenStreetMap-Daten für diesen Bereich. Damit startest du nicht bei null, sondern musst die vorhandenen Gebäude nur noch bearbeiten und vervollständigen.
Gebäude kopieren oder neu anlegen
Du bist nicht auf die automatisch geladenen Gebäude beschränkt: Bestehende Gebäude lassen sich kopieren, und neue Gebäude können jederzeit innerhalb einer Gebäudegruppe hinzugefügt werden. Neu angelegte Gebäude zeichnest du anschließend über das Stiftsymbol ein.
Gebäude ohne Kartenverortung
Du musst deine Gebäude nicht zwingend in der Karte verorten und auch keine Liegenschaftsgrenze gezeichnet haben. Es ist genauso möglich, Gebäude komplett manuell anzulegen, ohne sie auf der Karte zu platzieren. Eine Kartenverortung brauchst du vor allem dann, wenn du später eine Wärmenetzplanung durchführen möchtest. Ist das für dein Projekt nicht relevant, kannst du auf die Gebäudezeichnung verzichten. Ein Vorteil der gezeichneten Gebäude: Damit lassen sich später die Farbschemen der Energiebedarfe auf der Karte besonders anschaulich darstellen.
Gebäude in Gruppen organisieren
Zusätzlich kannst du deine Gebäude in unterschiedliche Gebäudegruppen aufteilen.
Pflichtfelder je Gebäude
Damit ein Gebäude für die weitere Bearbeitung – also die Energieprognosen – bereit ist, brauchst du für jedes Gebäude mindestens folgende Angaben:
- Gebäudetyp: Wähle einen gängigen Gebäudetyp aus der Liste aus oder erstelle einen Neuen. Je nach gewähltem Gebäudetyp kannst du zusätzlich eine Effizienzklasse auswählen.
- Baujahr
- Fläche: Wurde das Gebäude über OpenStreetMap geladen, ist die Fläche bereits berechnet.
- Etagen: Wichtig, damit die Bruttogrundfläche korrekt berechnet werden kann. Die BGF ergibt sich aus der Fläche multipliziert mit der Anzahl der Stockwerke.
Erst wenn diese Pflichtfelder für alle Gebäude ausgefüllt sind, kannst du zum nächsten Schritt weitergehen.
Weitere Angaben in der erweiterten Ansicht
Je nach Gebäudetyp stehen dir zusätzliche, optionale Angaben zur Verfügung. Klappst du die Tabelle auf, kannst du zum Beispiel Details zu Dämmung, Fassade oder Fenstertypen ergänzen. Diese Angaben sind nicht zwingend erforderlich, verfeinern aber die Grundlage für die Energieprognose
Tipp: Mehrere Gebäude gleichzeitig bearbeiten
Du musst nicht jedes Gebäude einzeln anfassen: In der Karte kannst du mit gedrückter Strg-Taste mehrere Gebäude gleichzeitig auswählen. Oben wird dir dabei angezeigt, wie viele Gebäude du aktuell ausgewählt hast (z. B. 3/12). Drückst du anschließend auf das Stiftsymbol, kannst du die Einstellungen für alle ausgewählten Gebäude gemeinsam ändern – praktisch, wenn mehrere Gebäude die gleichen Angaben teilen.
Kurz gesagt
Nach der Verortung übernimmt berta & rudi automatisch die Gebäude aus OpenStreetMap. Deine Aufgabe ist es, die Pflichtfelder (Gebäudetyp, ggf. Effizienzklasse, Baujahr, Fläche, Etagen) für jedes Gebäude zu vervollständigen. Du kannst außerdem Gebäude kopieren oder neu anlegen – eine Kartenverortung ist dabei optional und nur für Wärmenetzplanung notwendig. Erst wenn alle Pflichtfelder ausgefüllt sind, geht es weiter zu den Energieprognosen.
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