Du hast für deine Gebäude und Liegenschaften die Energiebedarfe generiert, vielleicht noch das eine oder andere nachgeschärft, und bist zufrieden mit dem Ergebnis. Der nächste Schritt sind die Varianten und Energiekonzepte. Bevor du dort loslegst, gibt es ab der 2.0-Version aber einen Zwischenschritt, der dir viel Arbeit abnimmt: die Vorkonfiguration der Varianten.
Was macht der Vorkonfigurator?
Der Vorkonfigurator sitzt genau zwischen den Schritten Energiebedarf und der Variantenbearbeitung. Hier legst du die Grundrichtung fest, noch bevor du in die eigentliche Detailarbeit an Varianten und Energiesystemen gehst. Konkret machst du zwei Dinge: Du definierst deine Varianten mit einem Optimierungsziel und wählst übergeordnet auf Gruppenebene ein vorkonfiguriertes Energiekonzept für deine Gebäude. Statt jedes Gebäude einzeln anzufassen, gibst du die Richtung also einmal zentral vor.
Optimierungsziel wählen
Für jede Variante legst du fest, worauf berta &rudi bei der späteren Optimierung hinarbeiten soll. Zur Auswahl stehen dir vier Ziele:
- Minimale Investitionskosten: Die Kosten für die initiale Investition in die Energieerzeugungsanlage werden minimiert.
- Minimale Total Cost of Ownership (TCO): Nicht nur die Investitionskosten zählen, sondern alle Kosten, die im Verlauf des Lebenszyklus der Anlage anfallen.
- Minimale CO₂-Emission: Die CO₂-Emissionen werden reduziert, für einen möglichst umweltfreundlichen Ansatz.
- Minimale Annuität: Die jährlichen Kosten für die Finanzierung der Energieerzeugungsanlage werden minimiert.
Vorkonfigurierte Energiekonzepte auf Gruppenebene
Zusätzlich wählst du übergeordnet ein vorkonfiguriertes Energiekonzept für deine Gebäude. Zur Auswahl steht eine ganze Reihe an Konzepten, zum Beispiel:
- Nahwärme
- Wärmepumpe
- BHKW
- Biomasse
- Erdwärmesonden + Wärmepumpe
- Gaskessel
Das Clevere daran: Ein Konzept muss immer jeden Energiebedarf des Gebäudes oder der Liegenschaft abbilden. Wählst du zum Beispiel ein Wärmepumpenkonzept, in der Liegenschaft besteht aber auch ein Bedarf an Kälte und Druckluft, dann werden bei der Zusammenstellung der Variante auch diese Energien abgedeckt. Du musst also nicht selbst daran denken, dass am Ende wirklich jeder Bedarf versorgt ist.
Besonderheit: Nahwärmekonzept
Wählst du ein Nahwärmekonzept, denkt berta &rudi direkt mit: Es wird dir automatisch eine Energiezentrale vorgeschlagen und ein passendes Netz ausgewählt. Für die Energiezentrale kannst du anschließend ebenfalls eine Vorkonfiguration auswählen – du baust dir dein Konzept also Stück für Stück aus sinnvollen Vorschlägen zusammen, statt bei null anzufangen.
Kurz gesagt
Der Vorkonfigurator gibt dir einen schnellen, sauberen Einstieg in die Variantenarbeit. Dabei stehen dir mehrere Wege offen:
- Vorkonfiguriertes Konzept: Du startest mit einem fertig gedachten Konzept (z. B. Nahwärme, Wärmepumpe) und passt es bei Bedarf an.
- Freie Optimierung: Die bewährte Option ist weiterhin da. Hier wird eine Vielzahl an Systemen zugelassen, und bei der späteren Optimierung wählt berta &rudi automatisch das Optimum aus.
- Leeres Konzept: Du startest ohne Vorgabe und baust dir in der Varianten- und Systembearbeitung ein komplett individuelles Konzept auf.
- Du gibst eine Richtung für die Auswahl der Energiesysteme vor und arbeitest in der tatsächlichen Variante die Feinheiten flexibel heraus.
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Als Nächstes lesen Was passiert im Schritt "Varianten"?Hier werden die im Vorkonfigurator angelegten Varianten nun erstellt und stehen dir zur weiteren Bearbeitung bereit. |
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