Vom Vorkonfigurator zu den Varianten
Sobald du im Vorkonfigurator deine Varianten festgelegt und auf „Varianten erstellen“ geklickt hast, gelangst du zum nächsten Schritt: Varianten. Hier werden die im Vorkonfigurator angelegten Varianten nun erstellt und stehen dir zur weiteren Bearbeitung bereit.
Variantenansicht
Zu Beginn siehst du alle Varianten nebeneinander. Diese Ansicht eignet sich besonders gut, um die Varianten direkt miteinander zu vergleichen und ihre Unterschiede auf einen Blick zu erkennen.
Daneben gibt es die Einzelansicht einer ausgewählten Variante. Hier kannst du die Variante in Kombination mit dem Blockschaltbild oder der Karte anzeigen. Diese Ansicht ist besonders für die Konzeptbearbeitung einer einzelnen Variante sinnvoll: Du navigierst bequem über das Blockschaltbild oder die Karte und springst im Formular direkt an die ausgewählte Stelle. Schließt du Blockschaltbild oder Karte wieder, stehen alle Varianten erneut nebeneinander.
Was beinhaltet eine Variante
Für jede Variante siehst du zunächst:
- Bezeichnung
- Optimierungsziel
- Berechnungsart
Zusätzlich kannst du je Variante weitere Berechnungseinstellungen vornehmen. Über das Icon (Screenshot) gelangst du außerdem direkt zum Blockschaltbild der jeweiligen Variante.
Standardmäßig siehst du alle Varianten nebeneinander. Nur wenn du das Blockschaltbild oder die Karte öffnest, wird die zugehörige Variante allein angezeigt. Schließt du die Ansicht wieder oder klickst auf den Button (Screenshot), stehen alle Varianten erneut nebeneinander.
Die vier Bausteine einer Variante
Jede Variante gliedert sich in vier Kategorien:
- Gebäudegruppen
- Netze / Verbundenergien
- Energiezentrale
- Endenergien
Die im Vorkonfigurator gewählte Vorkonfiguration wird für jede Gebäudegruppe in die einzelnen Gebäude mit den passenden Systemen geladen.
Navigation über Listenansicht
Klappst du eine Gebäudegruppe auf, siehst du jedes einzelne angelegte Gebäude – jeweils mit der gewählten Vorkonfiguration im Dropdown. Klappst du ein einzelnes Gebäude weiter auf, siehst du:
- Nutzenergien
- Energiesystem
- Übergabestation
- Hilfsenergien
Auch diese Kategorien lassen sich weiter aufklappen – bis hinunter zu den konkret ausgewählten Systemen. Über die Checkbox wählst du Systeme oder Energien in der Variante an und ab.
Jedes Gebäude hat außerdem einen eigenen Einstieg ins Blockschaltbild: (Screenshot) Klickst du dort darauf, landest du direkt auf der Ebene dieses Gebäudes.
Ansicht mit dem Blockschaltbild
Klickst du auf das Blockschaltbild einer Variante, siehst du zunächst die übergeordnete Ebene: Die Gebäudegruppen erscheinen als Blöcke, ebenso eine Energiezentrale, falls eine angelegt wurde.
- Per Doppelklick auf einen Block zoomst du in das jeweilige System hinein.
- Klickst du auf ein Gebäude, siehst du dessen Übergabestationen und Energiesysteme als Blöcke.
- Wählst du einen Block an, springt das Formular auf der rechten Seite automatisch an die passende Stelle – so kannst du das System direkt bearbeiten.
So lassen sich Energiesysteme gebäudescharf bearbeiten.
Hier beginnt die eigentliche Konzeptarbeit
Im Schritt „Varianten“ startet die eigentliche Energiekonzeptionierung: Die vorausgewählten Vorkonfigurationen werden jetzt verfeinert, angepasst und individualisiert – entweder gebäudescharf oder beispielhaft an einem Gebäude, von wo aus die Anpassung auf alle anderen Gebäude übertragen werden kann.
Tipp: Varianten lassen sich zudem kopieren. So kannst du die kopierte Variante gezielt verändern und beide Varianten anschließend direkt gegenüberstellen.
Von der Energiezentrale zum Gebäude: die Verbundenergie
Hast du eine Energiezentrale gewählt, müssen die dort erzeugten Energien (zum Beispiel Wärme HT) zu den Gebäuden transportiert werden. Das passiert über die Verbundenergie. Auf Gebäudeseite nehmen die Übergabestationen diese Energie entgegen. Um Energieflüsse schnell erfassen zu können, bietet sich hier besonders das Blockschaltbild für die Arbeit an.
Das Formular zur Verbundenergie ist analog zum Formular für Endenergien aufgebaut – mit einer Besonderheit: Du kannst eine Verbundenergie zusätzlich „als Netz werten“. Dann erscheinen weitere Formularzeilen mit Parametern für ein Wärmenetz, etwa Trassenlänge, Netzkosten und Verluste. Für das Netz lässt sich außerdem eine Netztopologie erzeugen, aus der diese Netzparameter automatisiert berechnet werden. Mit einem Klick auf „Wärmenetz planen“ gelangst du in das entsprechende Dialogfeld.
Die Berechnung starten
Bist du mit allen Varianten zufrieden, gehst du auf „Weiter“, um die Berechnung zu starten. In dem folgenden Dialog wählst du dann aus, welche Varianten berechnet werden sollen: Du kannst alle Haken belassen, um alle Varianten zu rechnen, oder einzelne Varianten von der (Neu-)Berechnung ausschließen.
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Als Nächstes lesen Wie funktioniert die Wärmenetzplanung?Hast du bei einer Variante die Verbundenergie als Netz gewertet, kannst du für dieses Netz die Wärmenetzplanung starten. |
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